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Akupunktur

Die Akupunktur ist Teil der traditionell chinesischen Medizin (TCM), die im Laufe von Jahrtausenden in Asien entwickelt worden ist. Neben der Akupunktur sind auch die besondere Beachtung der Ernährung und die Behandlung mit chinesischen Kräutern Bestandteile der TCM.

Mit Hilfe von Akupunkturnadeln, die in bestimmte Areale gestochen werden, versucht man, den Energiefluss ins Gleichgewicht zu bringen.

Die Untersuchungsmethode vor einer Akupunkturbehandlung unterscheidet sich von der normalen schulmedizinischen Untersuchung. Das Tier wird ganzheitlich beurteilt und in der Folge auch ganzheitlich behandelt. Man versucht, nicht nur die gerade vorherrschende Problematik zu erfassen, sondern auch eventuelle „darunterliegende“ Störungen zu erkennen und zu therapieren.

Zu diesem Zweck werden die Zunge, der Puls, die sogenannten Shu-Punkte (wichtige Akupunkturpunkte entlang des Rückens), bei Pferden die Ting-Punkte (die End-oder Anfangspunkte der Meridiane im Bereich des Kronsaumes) und weitere auf den Patienten abgestimmte Akupunkturpunkte untersucht.

Nach dieser Beurteilung werden unterschiedlich viele Akupunkturpunkte genadelt. Jeder Patient erhält eine individuelle Behandlung.


Hunde werden meist auf dem Boden behandelt, Katzen auf einem Untersuchungstisch. Es ist von Vorteil, wenn die Tiere dabei stehen. Die Nadeln verbleiben ungefähr 15-30 Minuten an Ort, während dieser Zeit dürfen die Tiere sich gerne auch hinsetzen oder hinlegen.

Pferde untersuche und behandle ich am liebsten in einem ruhigen Bereich, wo das Pferd sich entspannen kann. Die Therapie findet vorzugsweise auf einem Boden ohne Einstreu statt, damit eine eventuell abfallende Nadel leichter aufgefunden werden kann.

Die erste Untersuchung und Behandlung eines Patienten dauert meist rund eine Stunde. Eine Folgebehandlung kann einen kürzeren Zeitraum beanspruchen, abhängig von der Erkrankung und der Reaktion des Patienten.

In der Regel werden die Tiere vorerst 3-mal behandelt, im Abstand von ca. einer Woche. Nach dieser Zeit ist in der Regel eine Besserung der Symptomatik ersichtlich. Ob weitere Behandlungen nötig sind, wird dann individuell festgelegt. In einzelnen Fällen kann es vorkommen, dass ich auch eine schulmedizinische Behandlung in Betracht ziehe.


Dr. med. vet. Karin Neges | Bocklerstrasse 24 | 8051 Zürich | Telefon 079 413 15 06 | kneges@yahoo.de